Myanmar

Myanmar: Buddhas goldenes Land

Buddhas goldenes Land, unbekannt und geheimnisvoll: Heiligtümer, weit über 2000 Jahre alt — von tiefreligiösen Menschen verehrt. Vibrierende Metropolen erwarten Sie, kolonialer Charme und unberührte Natur.

Die späte Öffnung des Landes hat Myanmar als unverbrauchtes Reiseziel erhalten: Erleben Sie authentisches Asien. Unmöglich, vom spirituellen Zauber der goldglänzenden Tempelanlagen nicht fasziniert zu sein. Die mit Blattgold überzogenen Pagoden, die Tempel und Klöster von Bagan und Yangon, die märchenhafte Architektur Mandalays — Weltzentren des Buddhismus. Bei all den grossen Emotionen, die Myanmar weckt, kommen auch die kleinen Freuden nicht zu kurz: kulinarische Geschmackserlebnisse, meisterhaftes Kunsthandwerk, traumhaft einsame Strände und exakt jener Urwald, der Rudyard Kipling auf die Idee des Dschungelbuchs brachte. Geniessen Sie im Boot auf einem malerischen See einen Sonnenuntergang, ziehen Sie auf einem Flussdampfer über den mächtigen Ayeyarwady, unternehmen Sie abenteuerliche Tauchgänge oder Kletterausflüge. So viel ist möglich. Alles in einem Land.

Hauptstadt

Pyinmana

Einwohner

48,1 Mio. (Stand Juli 2009)

Fläche

676'552 km2

Zeitverschiebung

MEZ +5.5 Std

Sprachen

Burmesisch, Englisch als Geschäftssprache. In Myanmar leben über 130 verschiedene ethnische Gruppen, die oft ihre eigene Sprache verwenden.

Währung

Kyat (US-Dollar ist ein gängiges Zahlungsmittel)

Kultur

Eine zentrales Element der burmesischen Kultur ist die traditionelle Musik, die sich gegen westliche Einflüsse weitgehend durchgesetzt hat. Typische Instrumente sind Zithern, Bogenharfen, Trommeln, Gongs und Langflöten. im 20. Jahrhundert haben auch das Klavier, Geigen und Gitarren den Weg in die traditionelle Musik gefunden. Sie haben den Klang und den Variantenreichtum vergrössert, aber nicht massgebich verändert. Erst in den letzten Jahren hat sich bei der jüngeren Generation auch westliche Popmusik etabliert. Dies vor allem auch als Zeichen des Portests und des Unabhängigkeitswillens gegenüber der Militärregierung.

Sicherheit

Aktuelle Informationen unter www.eda.admin.ch

Pass und Visa Informationen

Für die Einreise nach Myanmar benötigen Sie einen Reisepass, der mindestens sechs Monate gültig ist und ein Visum. Touristenvisa sind ab Austellungsdatum drei Monate und ab Einreisedatum 28 Tage gültig. Neben dem Reisepass sind für Visa drei aktuelle Passfotos notwendig.

Souvenirs

Lackwaren aus Pagan, Goldschmuck, Jade, Kunst- und Handwerksarbeit

Aktivitäten

Beach, Culture, Nature & Quietness, History & Tradition, Wildlife, Safari, Watersports, Hiking, Outdoor / Adventure

Gut zu wissen

Die Shwedagon-Pagode in Rangun ist die grösste und gilt zudem als wertvollste Pagode der Welt. Sie ist vollständig mit Gold bedeckt.

Klima

Das Klima Myanmars wird hauptsächlich vom Indischen Monsun bestimmt. Die Ausnahme bildet der äusserste Norden, der durch die Ausläufer des Himalaya beeinflusst wird.

Die drei typischen Jahreszeiten sind:

Die Regenzeit von Ende Mai bis Mitte Oktober.
Die kühle Jahreszeit von Ende November bis Ende März, wobei auch hier die Temperaturen nur knapp unter 30 Grad Celsius fallen.
Die heisse Jahreszeiten in den Monaten April/Mai und Oktober/November.

Fauna und Flora

Myanmar beheimatet hauptsächlich zwei Waldtypen. Einerseits Monsunwald, der ausgeprägte Trockenzeiten kennt, während denen die Bäume ihre Blätter verlieren. Andererseits immergrüne Regenwälder, wobei die Grenzen fliessend verlaufen. Im Norden des Landes verändert sich die Flora in den Ausläufern des Himalayas hin zu sommergrünen und subalpinen Waldgebieten. In Myanmar blühen über 25'000 Blumenarten. Das Land beheimtat ausserdem rund 75% der weltweiten Teakholz-Bestände.

Die Tierwelt ist, parallel zu den Waldtypen, stark diversifiziert. Im gebirgigen Norden leben zum Beispiel verschiedene Hirsch- und Reharten. Rund ein Drittel aller Asiatischen Elefanten, ca. 10'000, leben in Myanmar ebenso wie etwa 2000 Tiger. Die genaue Anzahl Schlangenarten ist nicht bekannt, sicher ist, dass 52 davon giftig sind, darunter Königskobras und Grüne Vipern.

Sommer oder Winterdestination?

Sommer, Winter

Ländervorwahl

0095

Elektrizität

Offizielle Spannung 220 Volt. Sie müssen jedoch damit rechnen, extreme Schwankungen vorzufinden. Schützen Sie ihre Elektrogeräte deshalb vor Überspannungen. Zudem gibt es keine einheitlichen Steckdosen. Die häufigsten sind flache Buchsen wie in England.

Gesundheit und Schutzimpfung

Aktuelle Informationen unter www.safetravel.ch

Geschichte

Seit 1962 wird das Land von verschiedenen Militärregimes geführt. Aufkeimende Proteste werden immer wieder gewaltsam niedergeschlagen und eine demokratische Wahl 1990 für ungültig erklärt, weil der Ausgang nicht den Vorstellungen der Junta entsprechen. Der offizielle Landesname Myanmar wird 1989 durch die Militärregierung eingeführt. Als Zeichen der Missbilligung der Militärjunta verwenden aber zum Beispiel die USA, Australien und zahlreiche NGOs nach wie vor den alten Namen Burma. Tatsächlich stehen die beiden Begriffe Myanmar und Burma für dasselbe, nämlich für die grösste Bevölkerungsgruppe des Landes, die Bamar. Myanmar wurde ursprünglich vor allem in der Schrift-, Bamar in der Umgangssprache verwendet.

Nebenkosten

Die Preise in Myanmar variieren stark zwischen den verschiedenen Regionen und Städten sowie je nach Produkten. Generell liegen die Preise aber unter denen von Thailand. In internationalen Hotels können Sie oft mit US-Dollar bezahlen. Vorsicht ist beim Geldwechseln geboten. Der offizielle Wechsel Kurs ist ca. 1 Franken = 6 Kyat. Der Marktkurs liegt aber bei bis zu 900 Kyat pro Franken. Und auch die Preise entsprechen diesem Marktkurs. Ein Kaffee in einem internationalen Hotel kostet ca. 3 US-Dollar, in einem einheimischen Restaurant ca. 500 Kyat.

Trinkgeld: 10–15%

Lokale Gerichte

Die burmesische Küche ist trotz Einflüssen aus Indien, Thailand und China (Wok) sehr eigenständig geblieben. Sie ist weniger scharf als die thailändische und kennt weniger Gewürze als die indische Küche. Das Angebot an Gemüsen und Früchten ist im Land enorm gross und findet in der Küche verschiedenste Verwendungen. Fische und Meeresfrüchte sind ebenso beliebt wie Hühnchen und Hammelfleisch. Rindfleisch und Milchprodukte sind dagegen eher selten und nur bei besonderen Anlässen üblich. Basis aller Mahlzeiten bilden Reis oder Nudeln plus Beilagen.

Typische Gerichte der burmesischen Küche sind:
• Mont Hin Gar: eine dicke Suppe aus Fisch und Nudeln

Ohn Nok Kauk: Nudeln mit Huhn und Kokossauce

Ngapi Yae Kyo: Beilage aus Fischpaste, Fisch, Safran, Chili und Tomaten

Curry in zahlreichen Varianten

Zoll- / Einfuhrbestimmungen

Auf Internationale Flüge wird eine Flughafensteuer von 10 US-Dollar erhoben. Auf Inlandflügen fällt diese weg. Die Ausfuhr burmesischer Antiquitäten ist vollständig verboten. Einzig Edelsteine und Schmuck, die bei lizensierten Händlern oder mit Ausfuhrschein gekauft wurden, dürfen ausgeführt werden.

Hinweis Um Ihr Handy in Myanmar zu benutzen benötigen Sie eine Pre Paid Sim Karte, da internationales Roaming nicht zugelassen ist. Solche sind in Mobile-Geschäften oder im City Mart und mit 10 oder 20 US-Dollar Guthaben erhältlich. SMS ins Ausland sind damit allerdings nicht möglich und Auslandgespräche kosten ca. 1,5 Dollar pro Minute.
Ngapali wird vom Mobilnetz nicht abgedeckt.

Klimainformationen für diese Region

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